Baccarat gilt als eines der elegantesten Kartenspiele überhaupt, doch viele Spielerinnen und Spieler in Deutschland schrecken zunächst vor den vermeintlich komplizierten Regeln zurück. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wer die Grundlagen einmal verstanden hat, kann in wenigen Minuten mitspielen. Anders als beim Blackjack gibt es keine Entscheidungen über das Ziehen oder Stehen – alles folgt einem festen Regelwerk. Genau diese Klarheit macht Baccarat besonders einsteigerfreundlich. Zusätzliche Details gibt es bei casinos die paypal akzeptieren.
Die Grundlagen: Karten, Werte und Ziel des Spiels
Beim Baccarat treten zwei Hände gegeneinander an: die Bank und der Spieler. Ihr Ziel ist es, vorab auf die Hand zu setzen, die näher an der Summe neun liegt. Kartenwerte sind leicht zu merken: Ass zählt als eins, die Karten Zwei bis Neun behalten ihren Nennwert, und Zehn, Bube, Dame sowie König haben den Wert null.
Übersteigt die Summe den Wert neun, wird die Zehnerstelle einfach ignoriert. Ein Beispiel: Sieben plus acht ergibt fünfzehn – gezählt wird also nur die Fünf. Diese sogenannte Modulo-10-Regel ist das Herzstück des Spiels.
Es gibt drei klassische Wettoptionen: Bank, Spieler und Unentschieden (Tie). Die Bank gewinnt statistisch betrachtet etwas häufiger, weshalb auf sie eine Provision von meist fünf Prozent anfällt. Der Spieler-Wette fehlt diese Provision, sie hat aber eine leicht niedrigere Gewinnwahrscheinlichkeit.
Der Spielverlauf Schritt für Schritt
Zu Beginn setzen alle Anwesenden ihre Einsätze. Danach erhalten sowohl die Bank- als auch die Spielerhand zunächst zwei Karten. Ob eine dritte Karte gezogen wird, entscheidet ein festes Schema, das sogenannte Ziehprotokoll. Dieses hängt vom Wert der ersten beiden Karten ab.
Für die Spielerhand gilt eine einfache Faustregel: Erreicht sie einen Wert von null bis fünf, wird eine dritte Karte gezogen. Bei sechs oder sieben steht die Hand. Bei acht oder neun – dem sogenannten „Natural” – endet das Spiel sofort, und die höhere Hand gewinnt.
Die Bankhand folgt einem etwas komplexeren, aber ebenfalls vollständig vorgegebenen Regelwerk. Hier spielt zusätzlich eine Rolle, welche dritte Karte der Spieler erhalten hat. Als Spieler müssen Sie sich diese Details nicht merken – die Software oder der Croupier wendet sie automatisch an.
Am Ende gewinnt die Hand mit dem höheren Wert. Bei Gleichstand gewinnen Tie-Wetten, während Einsätze auf Bank und Spieler als Push zurückgegeben werden.
Warum sich Baccarat schnell lernen lässt
Der größte Vorteil von Baccarat liegt in seiner Einfachheit: Es gibt keine Strategieentscheidungen während des Spiels, keine komplizierten Optionen wie Split oder Double. Wer die Kartenwerte und die drei Wettarten kennt, ist praktisch startklar.
Der Hausvorteil liegt bei der Bank-Wette je nach Regelwerk bei rund 1,06 Prozent, bei der Spieler-Wette bei etwa 1,24 Prozent. Die Tie-Wette ist mit einem Hausvorteil von oft über 14 Prozent deutlich unattraktiver.
Für Einsteiger empfiehlt es sich, mit kleinen Einsätzen zu beginnen und zunächst ausschließlich auf Bank oder Spieler zu setzen. So lässt sich das Spielgeschehen entspannt beobachten, während Sie Sicherheit gewinnen.
In nur fünf Minuten lässt sich das Regelwerk also vollständig erfassen – danach steht dem Spielvergnügen nichts mehr im Weg.